Roadtrip: Katherine to Kakadu

28.9. Abends sind wir dann weiter gefahren nach Katherine und haben auf
einem schoenen National Park - Parkplatz ("Low Level" am Katherine River) an einem
Fluss mit Krokodilen gecampt, wo morgens herdenweise Kaengurus am
Waldrand aufgetaucht sind. Da wir schon recht frueh da waren,
konnten wir abends auch noch entspannt unter dem
kristallklaren Sternenhimmel sitzen, unsre Burger grillen und quatschen.

29.9. Morgens ging es mit einer kalten Dusche und einem
guten Fruehstueck weiter, auf dem weg nach Katherine George haben wir
uns allerdings erst mal verfahren.


Als wir endlich um 10 dort ankamen war es elends heiss und auf dem Weg
zum Lookout Point ueber den Katherine River haben wir uns ordentlich einen 

abgeschwitzt. Allerdings hatten wir schon eine 3stuendige Kanufahrt

gebucht die super cool war. Wir haben leoder keine
Suesswasserkrokodile gesehen, aber dafuer hatten wir massig Felsen von
denen man in den Fluss springen konnte, was wir auch fleissig genutzt
haben.



Weiter gings nach Edith Falls wo wir den Sonnenuntergang angesehen
haben waehrend uns ein Wasserfall den Ruecken massiert hat. Da fehlte
nur noch ein kuehles Blondes ;)

30.9. Die Nacht haben wir auf einem Campingplatz an einer
Pferderennbahn mit Golfplatz im nirgendwo verbracht. dort sind zwar
ueberall fette Froesche rumgehuepft aber wir haben trotzdem im Freien
geschlafen weil es so angenehm war. Morgens haben wir dann noch
spasseshalber ein bisschen Golf gespielt und sind dann in den Kakadu
Nationalpark gefahren. Dort haben wir erst mal einen Lookout
angefahren und waren danach bei dem Yellow Waters die aber gar nicht
gelb und auch in der Trockenzeit sowieso nicht zu erreichen sind..

Dann wollten dann zu den Jim Jim Falls die angeblich super sind. Nach
60km Schotterpiste sind wir dann auf einen richtig kleinen buckeligen
Feldweg gekommen wo man auch nur mit einem Allrad hindurfte. Half alles
nix, nachdem unser Van einige Male aufgesetzt ist sind wir im Sand
stecken geblieben. Da wir unterwegs schon wieder Rauchschwaden vom
waldbrand gesehen haben und ich gerade gefahren bin war mein Vorschlag
dass wir umdrehen, der Ranger hatte sowieso gesagt dass kein Wasser im
Fluss ist, nur in dem grossen Becken wo der Wasserfall endet. Die
andren waren nach Ausbuddeln der Raeder auch damit einverstanden. Auf
dem Rueckweg kamen wir dann ploetzlich der Feuerfront immer naeher
die sich bis auf 3m neben den Weg herangefressen hat. Wir
waren heilfroh, umgedreht zu haben, und haben nur noch gehofft, dass
wir nicht nochmal stecken bleiben! Ist zum Glueck nichts passiert,
ausser dass wir 120km Schotterpiste umsonst gefahren sind..

Um unsren Besuch in Kakadu doch noch etwas besser zu machen sind wir
dann zu einer Kreuzung des East Alligator Rivers gefahren und haben
auch gleich zwei riesige Krokodile in freier Wildbahn gesehen -
ziemlich beeindruckend!


Danach ging es ein paar Kilometer weiter nach Ubirr wo wir uns
Aboriginee-Felsmalereien angeschaut haben - die aeltesten dort sind
18.000 Jahre alt! Und dem Aboriginee Stamm dort gehoert das Land schon
seit 50.000 Jahren was diese Urvoelker zu der am laengsten
existierenden Zivilisation der Menschheit macht.

Der Sonnenuntergang
auf einem der Felsen war perfekt, wir hatten noch eine
Erklaerung mit einigen Zitaten der Aboriginees die ihre Naturverbundenheit zeigten und in etwa so gingen:

Der Mensch wird von der Erde geboren und wenn er stirbt geht er
dorthin zurueck, genau wie Baeume auch. Deshalb sollten wir die Natur
genauso behandeln und schaetzen wie unsereins.

Mit diesen worten wurden wir entlassen den Sonnenuntergang zu bewundern.

Mehr Bilder gibts wie immer unter http://chaubold.de/australia

Carsten Monday 17 October 2011 at 01:35 am | | Australia | No comments

Roadtrip: Uluru bis Mataranka

Von den breakaways sind wir weiter bis zum Uluru gefahen, der sich aus
der Naehe als deutlich groesser (350m hoch!) entpuppt als man aus der Ferne
vermutet haette. Wir sind dann abends noch hochgeklettert und haben
unsere 2 stuendige Wanderung ueber den heiligen Monolith gemacht.

Leider war es bewoelkt und wir konnten nicht das rote Gluehen in der
daemmerung sehen, trotzdem waren wir ziemlich beeindruckt. Abends
haben wir im Ayers Rock Resort gecampt was schweineteuer war, aber
wenigstens konnten wir am naechsten Morgen (25.9.) wo es leider immer
noch bedeckt war direkt nach Kata Tjuta aufbrechen, auch bekannt als
die Olgas.

Das sind ein paar weitere rote Felsen, allerdings nicht
ganz so wuchtig und beeindruckend.

Von dort aus ging es zum Kings
Canyon wo wir abends noch einen kleinen Wanderweg gemacht haben, zum
sonnenuntergang gab es ein schoenes Bbq und uebernachtet haben wir
dann im Kings Canyon Resort.



26.9. Nach einer extrem beeindruckenden Wanderung entlang am Rand der
Kings Canyon Schlucht ging es am naechsten Morgen dann 150 km ueber
unbefestigte Strassen auf den Weg nach Alice Springs.

Vorher hatte
Erin beim Abschlachten der ganzen Fliegen noch einen ordentlichen
Sprung in die Windschutzscheibe gehauen so dass wir ganz schoen Angst
hatten unterwegs.

Das einzige was unter der roten Schotterpiste
gelitten hat war aber zum Glueck nur ein Frontscheinwerfer der von den
ganzen Vibrationen einfach abgefallen ist. Aber dafuer gibts ja
Panzerklebeband :) wenigstens haben wir mal das Outback richtig
erlebt: gefuehlte 50 grad im Van, nichts in der Naehe das Schatten
spenden koennte, und roter Sand ueberall...

Unterwegs hatten wir noch mit Wickedcamper telefoniert was wir wegen
der Windschutzscheibe unternehmen sollten und mussten uns deshalb
beeilen um um 4pm in Alice Springs zu sein. Also mussten wir alle
Sehenswuerdigkeiten auslassen, und haben uns einen abgeschwitzt da es
bullig heiss wurde. Im Endeffekt haben die aber nur gesagt, wenn es
die Schotterpiste ausgehalten hat koennen wir auch noch 1000km damit
fahren. :/ Hat sich mords gelohnt!

Dafuer sind wir abends in Alice Springs auf Kamelen geritten
was sehr lustig war, unser Kameltreiber hat nur leider unserem Lamel
ganz schoen eine gelangt als es versucht hat den Sattel vom Vordermann
zu essen was wir ganz schoen drastisch fanden. Dann waren wir noch
einkaufen und haben uns abends eine Pizza gegoennt da wir ja mal
wieder in der Zivilisation waren. Allerdings waren wir dann schon zu
spaet fuer die ganzen Campingplaetze weil die um 8:00pm zugemacht
haben, so dass wir letztendlich einfach bei einem Campingplatz ohne
Security reingefahren sind, geduscht haben, und dann weggefahren sind
und am Strassenrand in unsrem Van gecampt haben. Das war dann schon
ein Stueck auf dem weg zu Stanleys Chasm wo wir morgens hinwollten.


27.9. Morgens frueh sind wir dann aufgewacht weil Robin uns auf
Franzoesisch angebruellt hat dass es draussen brennt :). Da die
Feuerfront des Buschfeuers aber zum Glueck noch 100m entfernt war
konnten wir im Licht der Flammen unsre sachen packen, ein paar Fotos
schiessen und dann etwas frueher als geplant abhauen. Ganz schoen
glueck gehabt, dass wir nicht 2 std laenger da geschlafen haben weil
als wir von Stanleys Chasm zurueck kamem war dort alles schwarz und
verkohlt... Stanleys Chasm war nicht soo toll, der beste Part war dass
wir ein paar unbefestigte und unoffizielle wege durch die Schluchten
geklettert sind.



Von dort ging es weiter noerdlich bis zu den Devils Marbles, runden
steinen die einfach im Nichts stehen. Dort sind wir rumgekrackselt und
auf alles geklettert wo wir draufkamen, die sicht war bombastisch und
dort haben wir dann den sonnenuntergang mit einem kuehlen Bier auf den
Felsen begutachtet! Unbezahlbar!

Danach haben wir dort in einer Feuerstelle noch Marshmellows gegrillt
und sind dann nach Tennant Creek gefahren zum campen, Robert hatte
vorher bei den Devils Marbles noch einen australischen Ex-Reisefuehrer
kennen gelernt der uns eingeladen hatte mit ihm auf einem Sportplatz
zu campen. Es war abends eine sehr lustige runde und er hat uns noch
richtig gute Tips fuer die restliche Reise gegeben.



28.9. Nach einem fruehstueck in elliot, nach schon 2 std fahrt, haben
wir den ersten Tip auf dem Weg nach Mataranka auch gleich genutzt und
in Daly Waters an einem Rastplatz uns im Pool erfrischt, dann noch
einen Abstecher in eine witzige Bar fuer ein kuehles Getraenk gemacht
und sind dann nach Mataranka gefahren um in den heissen Quellen zu
baden. War recht angenehm, aber an der ersten Quelle waren tausende
von Fledermaeusen in den Palmen die alles vollscheissen :)

Carsten Sunday 09 October 2011 at 3:54 pm | | Australia | No comments

Roadtrip: Adelaide bis Coober Pedi

22.9. Ankunft in Adelaide, wir haben unsren Campervan abgeholt und waren erst mal massenweise Essen und Wasser einkaufen..

Adelaide hat einen ganz netten Eindruck gemacht, viel Zeit hatten wir dort aber nicht. Dann noch etwas am Strand langgefahren bevors Richtung Norden ging. Wir wollten bis in die Flinders Ranges, wurden aber von der Dunkelheit ueberrascht und mussten in Hawker campen. Nachts rennt hier wirklich allerlei Getier ueber die Strasse: Schafe, Kaengurus, Emus... Dann haben wir zum ersten mal unsren Van wirklich genutzt, Campinggrill und Tisch und Stuehle ausgepackt fuers Abendessen und alle Sitze umgeklappt und Matratzen fuer die Nacht draufgelegt.

Am naechsten Morgen (23.9.) hiess es um 4 wieder aufstehn (waren um
21:30 im Bett) und noch vor Sonnenaufgang aufbrechen in die Flinders
Ranges. Da gabs dann erst mal zum Sonnenaufgang Fruehstueck und dann
sind wir noch etwas weiter bis zur Wilpena Station gefahren um einen
netten Wanderweg zu machen und Kaengurus und Emus in der Wildnis zu
sehen.



Der restlliche Tag hat sich auf 800km Strasse abgespielt auf dem Weg
nach Coober Pedi. Da war aber nicht viel los in der Opalhauptstadt der
Welt. Das moechte ich definitiv nicht fuer meinen Lebensunterhalt tun
muessen.



Am naechsten Tag (24.9.) ging es weider frueh raus, und wir sind zu
the Breakaways gefahren fuer den Sonnenaufgang. Es war bombastisch!
Unglaubliche Aussicht, niemand ausser uns und einem andren Van auf dem
sichtbaren Teil des Planeten - und man konnte verdammt weit sehen! Beste
Bilder bisher :)

Carsten Friday 07 October 2011 at 09:26 am | | Australia | No comments